Pendlerpauschale 2011

Von | 13. September 2010

Die Pendlerpauschale 2011 ist für viele Pendler eine wichtige Linderung der Fahrtkosten, bzw. jener Kosten die ihnen entstehen bei der An- und Abreise zum Arbeitsplatz. Durch die Änderungen im Budget hat sich auch die Pendlerpauschale 2011 der Höhe nach verändert, wie es noch bei der Pendlerpauschale 2010 war, denn die Steuerpläne der Regierung bestehen zum einen aus Sparen und zum anderen aus Erhöhen. Das Resultat der Steuererhöhungen war eine Anhebung der Mineralölsteuer (was die Pendler beinhart trifft) und eine teilweise Entlastung dieser Anhebung durch die Erhöhung der Pendlerpauschale 2011 und natürlich auch für die weiteren Jahre.

Streichung der Pendlerpauschale 2011?

Kurz gab es auch das Gerücht, dass ab 2011 die Pendlerpauschale ganz gestrichen wird, aber so kam es dann doch nicht. Ganz im Gegenteil, die MÖSt wurde erhöht und stattdessen eine Entlastung über die Pendlerpauschale ab 2011 eingeführt.

Höhe der Pendlerpauschale 2011

Hier die Werte der Pendlerpauschale 2010 und natürlich, wie diese erhöht wurde ab dem Jahr 2011.

Kleine Pendlerpauschale 2010

   * ab 20 km: monatlich EUR  52,50
   * ab 40 km: monatlich EUR 103,50
   * ab 60 km: monatlich EUR 154,75

Große Pendlerpauschale 2010

  * ab zwei km: monatlich EUR  28,50
  * ab 20 km:   monatlich EUR 113,--
  * ab 40 km:   monatlich EUR 196,75
  * ab 60 km:   monatlich EUR 281,--

Kleine Pendlerpauschale 2011

* ab 20 km:   monatlich EUR 58,--
* ab 40 km:   monatlich EUR 113,--
* ab 60 km:   monatlich EUR 168,--

Große Pendlerpauschale 2011

* ab zwei km: monatlich EUR  31,--
* ab 20 km:   monatlich EUR 123,--
* ab 40 km:   monatlich EUR 214,--
* ab 60 km:   monatlich EUR 306,--

21 thoughts on “Pendlerpauschale 2011

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  2. Franz Manning

    ich pendle jeden tag 50 km in eine richtung! die erhöhung der möst und die hohen treibstoffpreise lassen mir am ende des monats nichts mehr übrig! die minimale erhöhung der pendlerpauschale kann sich die spö + övp an den hut stecken – mir bringt das NULL!

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  3. Herbert

    leider ist es so, wenn ich nicht arbeiten gehen würde, würde ich kein zweites Auto benötigen – spare ich mir die Leasingkosten & Versicherung & Sprit / ich fahre täglich ca. 120km hin und retour – hätte ich am ende des monats trotz arbeitslosengeld mehr über als jetzt…. Traurig – und ich kann es immer mehr verstehen, warum so viele Menschen keine lust mehr haben zu Arbeiten. Vielen Dank an SPÖ & ÖVP

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  4. Gerhard Benes

    Dieses ganze System ist Schrott,gespart wird bei den kleinen Leuten,aber Geld für Abfangjäger,Beitragszahlung im überhöhten Maße für die EU.horrende Politikergehälter-die teuersten Dienstwägen,da ist anscheinen Geld in Hülle und Fülle da.Und keiner bekommt genug….täglich steht wer anderer in den Medien und keiner wird bestraft.
    Überlege mir schon sehr oft für was ich arbeiten gehe…..weil ich ein Idiot bin ?? denn Grundsicherung und a bisserl dazu verdienen,da würde mehr übrig bleiben und kein Unfallrisiko mehr pendeln

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  5. Gerhard Schwarz

    Die Grundsicherung hat aber mit der Pendlerproblematik und der Verluderung der österreichischen Innenpolitik nix zu tun, lieber Gerhard Benes. Deine „Argumente“
    klingen da nach eher nach Stammtischgeschwafel, das leicht missverstanden werden kann.

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  8. eveline langthaler

    Anfrage:

    Ich bekomme die kleine Pendlerpauchale ab 60mk das sollten monatlich € 168 sein.
    Bei meinem Bruttogehalt von € 2.337 zahle ich ohne Pendlerpauschale € 329,69 Lohnsteuer und mit der Pendlerpauschale zahle ich € 268,37 Lohnsteuer, da komme ich auf € 61,32 und nicht auf €168. Bitte um Aufklärung.
    Danke mfg Langthler

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    1. Andreas - Admin von Finanz-Journal.at Post author

      Liebe Frau Langthaler,

      das liegt daran, dass die Pendlerpauschale lediglich die Berechnungsgrundlage der Lohnsteuer reduziert. Je nach Progressionsstufe kommt dann am Gehaltszettel mehr oder weniger heraus.

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  9. Andreas - Steuerzahler

    Liebe Frau Langthaler,

    auf Deutsch heißt das:
    Wenn Sie monatlich € 6.000 verdienen würden, bekämen Sie € 84,
    würden Sie monatlich € 1.200 verdienen, bekämen Sie € 0.

    Die € 168 bedeuten eigentlich nur, dass Sie durch das Pendlerpauschale nur so viel Steuern zahlen wie jemand der im Monat € 168 weniger verdient als Sie. Die Steuerersparnis die sich daraus ergibt ist natürlich weit geringer als das der Wert € 168 vermuten lässt.

    Je höher die Progressionsstufe, desto mehr kommt am Gehaltszettel raus.

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  10. Kubilay

    Hallo,

    die kürzeste Fahrstrecke zu meiner Arbeit sind 15 km. Aber ich fahre generell über die Autobahn weil ich so schneller bin und nicht in den Verkehr gerate. Über die Autobahn sind es ca. 23 km. Kann ich so das kleine Pendlerpauschale beziehen?

    Danke!

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  11. Timea Csaplar

    Hallo
    bin aus der Slowakei,meine Frage betrifft meinen Bruder,der in NiederOsterreich jahrelang schon auf einen Biohof arbeitet 4Stunden am Tag. Wegen diese Pendler pauschal will ich fur ihn mich schlau machen.Sein Arbeitgeber sagt ihm jedesmal,dass dieses nicht ihn betrifft. Wo muss mein Bruder das Pendlergeld beantragen??ich habe schon versucht am Internet nachzulesen,aber weil ich die Gesatze in Osterreich nicht kenne,weiss ich nicht,wie ich das ganze anfangen soll.Hat er uberhaupt Recht es beanzutragen?Oder auf Wem soll ich mich wenden?Wer kann mir helfen???und was ist der Unterschied wenn er es dem Arbeitgeber anreicht und was wenn er es an Finanzammt anleitet??danke Ihnen fur die Hilfe und verbleibe mit freundlichen Grussen, Timi.

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  12. Buchner

    Hallo eine frage
    bekommt mann die pendlerbauchale nicht ausbezahlt auf meinen Lohnzettel steth 58 euro minus also habe ich sie nicht bekommen ?
    Bitte un infos?

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  13. Mario , Technischer Angestellter

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    Hallo, Österreicher!
    So weit ist es gekommen, dass es für ehrliche Arbeit keinen gerechten Lohn mehr gibt.
    Meine Herren der SPÖ + ÖVP das ist wirklich nur mehr traurig, anstatt endlich die Treibstoffkosten per Gesetz zu regulieren, und die Pendler zu unterstützen müssen wir, die Pendler immer mehr bluten.
    Ich selbst fahre jeden Tag 67km eine Strecke weil es mir micht möglich war einen Job in der Nähe zu finden. (34J. seit 16 Jahren berufstätig). Wenn es tatsächlich so weit kommt, das der Dieselpreis um die 2€ kostet, wäre es besser erst gar nicht mehr in die Arbeit zu fahren. Das wären dann 450€;-500€ jedes Monat nur Treibstoffkosten, dann noch die Lebenserhaltung dazu und das wars dann mit dem Gehalt.
    Wie weit soll das noch gehen die Energiepreise steigen und steigen, nur die Nettoerhöhungen bei den Kollektivverhandlungen erreichen nicht einmal die Inflation.

    Wir das Arbeitende Volk sind nur mehr die Idioten der Nation!!!

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  14. GerryG.

    Anfrage:
    In meiner Firma bekomme ich einen Fahrtkostenzuschuss welcher seit 1.1.2011 steuerfrei ist. Kann ich in der Arbeitnehmerveranlagung 2011 das Pendlerpauschale trotzdem geltend machen?

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  15. SusanneS

    Hallo!

    Hat jemand eine Antwort auf die Frage von GerryG.

    Anfrage:
    In meiner Firma bekomme ich einen Fahrtkostenzuschuss welcher seit 1.1.2011 steuerfrei ist. Kann ich in der Arbeitnehmerveranlagung 2011 das Pendlerpauschale trotzdem geltend machen?

    Herzlichen Dank!

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  16. Hubert H.

    Wieso wird mir die Pendlerpauschale eigentlich vom Bruttojahresgehalt abgezogen?
    Ich fahre monatlich ca. 2500km nur dafür das ich arbeiten „darf“. Die Spritkosten zahle ich ja aber von meinem Nettogehalt. Und da sind die Instandhaltungskosten noch nicht einmal mitgerechnet.
    Da wäre es doch auch fairer die Pendlerpauschale auszuzahlen anstatt vom Jahresbruttogehalt abzuziehen. Schließlich zahle ich ja auch wieder von meinem Nettomonatsgehalt die Steuern für Sprit und Werkstatt.
    Oder dient diese vorgehensweise nur der Zahlenschönmalerei um nicht auch noch den AA+ zu verlieren?
    Ich bin jedenfalls dringenst auf diese Pauschale in Bar angewiesen.
    Da kann ich gut verstehen warum sich viele lieber vom Staat durch arbeitslosigkeit erhalten lassen, weil denen unterm Strich mehr bleibt als einem einfachen Arbeiter.
    Aber das das noch mehr Steuergeld vernichtet an das denkt vermutlich keiner.

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  17. Dani

    Ich hab eine Frage!!
    Bei mir am Lohnzettel steht ganz unten 113 € das ich bekomme…kriege ich das Geld überhaupt oder wie läuft das ab…Bitte um Antwort!

    Reply
  18. Robert

    Hallo

    Mein kürzester Arbeitsweg beträgt mit dem Auto grenzüberschreitend AT/CH 22 km
    pro Richtung. Mit öffentlichen Verkehrsmittel beträgt der Arbeitsweg pro Richtung 1 Std. 40 Min.

    Welche Pendlerpauschale steht mir hier zu.
    Für eine Antwort danke ich im voraus und verbleibe
    LG Robert

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  19. Manuela

    Hallo

    Habe da mal eine Frage: 2010 habe ich 2 Tage die Woche gearbeitet. Fahrstrecke 21,5 km.
    Bekomme ich hier auch eine Pendlerbauschale.

    Gruß manuela

    Reply

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